der leere raum

gretchen 89ff. komödie von lutz hübner. premiere am 26.9.2015 im leeren raum.

Okt 26th 2015
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Es ist wieder soweit – das dritte Stück im leeren raum hat Premiere!
Wir freuen uns sehr und präsentieren Ihnen voller Stolz eines der besten, witzigsten und bösesten Stücke über das Theater, das wir kennen: Gretchen 89ff., eine Komödie in 10 Szenen, geschrieben von Lutz Hübner, gespielt von Christiane Athmer und Steffen Rix, in Szene gesetzt von mir, Claudia Maurer.

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zum Stück
Im Theater ist alles möglich. Warum aber ein Stück so wird, wie die Zuschauer es erleben und oft auch erleiden müssen, das liegt an der seligen oder unseligen Kombination von Regie und Schauspiel, zwei von alters her natürlichen Angstgegnern.
Der Vorgang erinnert ein wenig an den göttlichen Schöpfungsakt:
Der Intendant, ein gnostischer Gott, der weder gut noch böse ist, führt die beiden zusammen, wirft einen Text in die Arena und wartet hoffnungsfroh, was sich da entwickelt.

Ab dem 26. September ist es möglich, im leeren raum in Essen live an diesem Schöpfungsprozess teilzuhaben: in der kleinen Versuchsanordnung Faust 1, Gretchenszene, Seite neunundachtzig folgende. Sie treten in 10 verschiedenen Konstellationen gegeneinander an: die Diva, der Regieanfänger, die Schauspielanfängerin, das Tourneepferd, der freie Schauspieler, die Dramaturgin, der alter Haudegen, die Schauspielanfängerin und viele andere.

Geprobt wird: die Gretchenszene. Gretchen kommt, noch von der Begegnung mit Faust aufgewühlt, in ihr Zimmer, will zu Bett gehen und findet in ihrem Kleiderschrank ein fremdes, unbekanntes Kästchen mit wertvollem Schmuck.

Lutz Hübner überzeichnet die Probenrealität des Theaters lustvoll und zwerchfellerschütternd und schaut bitterböse genau hin. Aber… vielleicht ist so ein Rollenklischee in Wirklichkeit ja gar nicht erfunden?


Christiane Athmer

hat an der Arturo Schauspielschule in Köln ihr Studium absolviert. Sie ist als freie Schauspielerin unterwegs. Sie war in Produktionen u. a. am Kölner Schauspielhaus, im Grillo Theater Essen und am Landestheater Detmold zu sehen, spielte Tourneetheater und war lange Zeit dem Tanztheater Macasju verbunden.

Steffen Rix
gebürtiger Hamburger und Wahl-Essener, arbeitet und spielt seit 2010 als freischaffender Schauspieler. Im Ruhrgebiet kann man ihn in verschiedenen Off-Theater-Produktionen sehen. Außerdem ist er Mitbegründer von Project Ɛϒ und studiert Anglistik und Germanistik.


zum Autor
Lutz Hübner wurde 1964 in Heilbronn geboren und arbeitete als Schauspieler und Regisseur u.a. am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken, dem Badischen Staatstheater Karlsruhe, am Rheinischen Landestheater Neuss und dem Theater der Landeshauptstadt Magdeburg. Seit 1996 ist er freiberuflicher Schriftsteller und Regisseur in Berlin, wo er mit Frau und Kind lebt.

Lutz Hübner, bekannt für sein umfangreiches und vielfältiges Stückerepertoire, wurde 1998 für HERZ EINES BOXERS mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. 2005 wurde sein Stück HOTEL PARAISO zum Berliner Theatertreffen eingeladen. Stücke wie GRETCHEN 89 ff. oder FRAU MÜLLER MUSS WEG machen Lutz Hübner seit Ende der Neunziger Jahre zu einem der meistgespielten und beliebtesten Gegenwartsdramatiker auf deutschen Bühnen. Seine Stücke sind in über ein Dutzend Sprachen übersetzt worden und werden auf der ganzen Welt gespielt.


Kartenpreis

Normalpreis 15,90 Euro, ermäßigt 12,00 Euro.

Kartenverkauf ab dem 20. Juli 2015
telefonisch unter 0201-20607025, per mail unter theater(at)der-leere-raum.de und direkt bei Bürobedarf Heger, Stadtwaldplatz 3, 45134 Essen-Stadtwald.


Vorstellungsbuchung
Die Vorstellung ist auch für eine geschlossene Gesellschaft von 20 Personen im leeren raum oder nach Absprache als Gastspiel buchbar.
Kontakt unter 0201-20607025 oder per mail unter theater(at)der-leere-raum.de.

Hier schreibt die WAZ über das Gretchen:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/sued/ein-boeser-blick-hinter-die-theater-kulissen-id10815925.html

Alle Rechte an der Aufführung liegen bei Hartmann & Stauffacher, Verlag für Bühne, Film, Funk und Fernsehen.

Wir bedanken uns herzlich beim Kulturamt der Stadt Essen für die freundliche Förderung des Projektes.


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